Auf NDR3 am 31.8. um 22:45 Uhr:
http://www3.ndr.de/sendungen/45_min/hintergrund/roemerschlacht102.html

Auf NDR3 am 31.8. um 22:45 Uhr:
http://www3.ndr.de/sendungen/45_min/hintergrund/roemerschlacht102.html
Für das nächste Wochenende 21./22.8. und bei gutem Wetter an den Folgewochenenden sind Begehungen/Sondierungen in Hiddenhausen durch Herrn Genreith angesetzt.
Es geht um ein mögliches Römerlager: http://www.logistik-des-varus.de/?p=249
Herford, Hiddenhausen, Heidestraße / Auf dem Hagen
Gäste sind willkommen, so heisst es.
“Ein Römerlager in Hiddenhausen?” Ein interessantes Thema für einen Vortrag, das hier bereits früher einen Hinweis wert war. Also auf nach Bielefeld … 19:20 im Stadtarchiv. Der Saal ist leidlich gefüllt, der Beamer zeigt das folgende Bild:
Kleine Überraschung … falscher Film? Gibt es noch einen Vortrag? Nein, gibt es nicht, und so war der erste Teil des Vortrags nur mit viel Gleichmut erträglich, denn hier referierte ein echter Kalkriese-Apologet. Gleich zu Anfang wurde eine Fixierung auf Münzen deutlich, die auch später noch eine Rolle spielte. Trotz allem gab es auch in diesem Abschnitt ein paar nützliche Hinweise. Vermisst wurden Argumente für Kalkriese. Das ganze gipfelte stattdessen in dem Argument, die Gegner von Kalkriese könnten schließlich nicht beweisen, dass Kalkriese nicht der Ort der Varusschlacht sei. Das muss man nicht weiter kommentieren.
Weiter »
Peinlich peinlich …. den Verantwortlichen in Kalkriese droht ein Desaster. Denn für eine handfeste Sensation sorgen die Funde eines promovierten Zahnarztes aus dem hohen Norden Deutschlands. Und bringt Kalkriese dadurch in eine prekäre Lage.
Siebzehn Jahre lang forschte Herr Dr. Eisermann in der Teuto-Egge Region auf eigene Faust und eigene Kosten und wurde für seine Mühen belohnt.
Weiter »
Porta Westfalica (lwl). Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben seit Mitte 2008 in einem Ortsteil von Porta Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke) 2000 Jahre alte römische Münzen, Gewandspangen, einen Zelthering, Schuhnägel und Spuren von Backöfen ausgegraben. Erstes Fazit nach einem halben Jahr: Die Funde aus Barkhausen gehören “mit sehr großer Wahrscheinlichkeit” zu einem Militärlager, das die Römer während der augusteischen Eroberungskriege in Germanien errichtet haben. Weiter »
…..dass der finale Schlag in Kalkriese erfolgte, glauben allerdings immer weniger Forscher…. (Spiegel Ausgabe Nr. 51 vom 15.12.2008)
Ein Satz der aufhorchen lässt und so vor wenigen Jahren wohl undenkbar war.
Die Auswirkungen solcher Zeilen (nicht nur des Spiegels) sind von großer Tragweite, angesichts Jubiläumsfeierlichkeiten, die im Jahr 2009 unmittelbar bevorstehen und in Kalkriese mit dem Thema „Konflikt“ mit Millionen EUR an öffentlichen Geldern umgesetzt werden.
Weiter »
Auf diese Frage können die bisher gemachten Funde, die auf dem in Rede stehenden Grabungsgelände bei Minden-Barkhausen durch das Grabungsteam an das Tageslicht geholt worden sind, vielleicht einen Hinweis oder gar eine Antwort geben.
Was dort bislang an Funden gemacht worden ist hat mir Herr Burger aus Hüllhorst mitgeteilt, verbunden mit der Bitte dies in einem kleinen Bericht zu veröffentlichen.
Weiter »
von Christian Hinder
Wie ein Blitz aus heiterem Himmel schlug die Top-Meldung über das angeblich gefundene Sommerlager des Varus bei Minden Barkhausen an der Weser ein.
Der „Sensationsfund” wurde im August 2008 der Öffentlichkeit präsentiert – die Presse nahm diese Meldung dankbar auf und wurde unter großem Mediengetöse in die Welt geblasen – nur was ist seit dem passiert, was hat sich getan..?
Weiter »
![]() |
![]() |
Ist der Westbau der Klosterkirche von Corvey bei Höxter in Wirklichkeit in seinem Grundkörper ein römischer Quadrifrons aus der Zeit der römischen Okkupation? Heribert Klabes (verstorben 2001) geht dieser Frage als Baufachmann nach und fordert dabei die amtliche Archäologie heraus. |
Die Neuausgabe ist um ein Nachlassfragment, ein Nachwort, ein vollständiges Abbildungsverzeichnis und ein Stichwortverzeichnis erweitert. Zusätzlich wurden die Endnoten in Fußnoten umgesetzt und überprüft. Auch das Literaturverzeichnis wurde überprüft und erweitert.
2. Ausgabe, Juli 2008
255 Seiten, 153 Abbildungen, Pb.
ISBN 978-3-00-025621-9
Verlag Andreas Otte
Preis: 24,95 €
Für eine Inhaltsübersicht siehe http://www.logistik-des-varus.de/?p=10.
Erhältlich unter http://www.lulu.com/content/1329761 mit skandalösen Versandkosten oder auch im (Online-)Buchhandel, z.B. bei Amazon.
Woher kam Varus? – Römerlager gefunden
Fast 2000 Jahre nach der berühmten Varusschlacht haben Archäologen möglicherweise Spuren eines Lagers des römischen Feldherrn entdeckt.
“Wir haben das schönste gefunden, was wir uns vorstellen konnten – wir haben ein Römerlager gefunden”, sagte der stellvertretende Chefarchäologe des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Daniel Bérenger, am Fundort in Porta Westfalica bei Minden. Es handele sich wahrscheinlich um das Lager, in dem “Varus im Jahr 9 residiert hat, bevor er in die Schlacht gezogen ist”.
Das Neubaugebiet in Barkhausen, einem Ortsteil von Porta Westfalica, sei ein Ort, der zu den historischen Quellen passe, bestätigte Thomas Otten, Referatsleiter Bodendenkmalpflege und Bodendenkmalschutz im Düsseldorfer Bauministerium. Die Distanz sowohl zu den Lippelagern wie Haltern als auch nach Kalkriese bei Osnabrück sei plausibel.
Weiter »
Neues Römerlager entdeckt
Hier könnte der römische Feldherr Varus seine letzten Tage zugebracht haben. Archäologen haben in der Nähe von Minden ein neues Römerlager entdeckt. Bei ersten Grabungen fanden sie römische Münzen, Spangen und Sandalen-Nägel. Es handele sich wahrscheinlich um den Ort, von dem aus Varus in seine letzte Schlacht gegen den Cherusker Herrmann gezogen sei, sagte der Chefarchäologe des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, Daniel Bérenger.
Aus dem Staunen kam nicht heraus, wer am 16.4.2008 im Landesmuseum in Detmold dem Vortrag von Dr. Klaus Grote zu den neusten Ausgrabungsergebnissen von Hedemünden folgte.
War schon der letzte Vortrag vor 2 oder 3 Jahren an gleicher Stelle gut vorgetragen und sehr informativ gewesen, präsentierte sich nun ein selbstbewusster Klaus Grote, der nach eigenem Bekunden nun auf einer Augenhöhe mit den Römergrößen aus dem Süden diskutiert.
Nicht nur die präsentierten Funde in Art und Zahl erweckten Erstaunen, auch die präsentierten vorsichtigen Ausblicke in die Zukunft wären damals noch unmöglich gewesen. Der Geschmack kommt offensichtlich beim Essen. Was die Römer in Germanien betrifft, scheint für Klaus Grote fast nichts mehr unmöglich zu sein.
Das Lager in Hedemünden ist nicht mehr isoliert, sondern über Vorposten in Richtung Kassel und Richtung Göttingen mit dem entfernteren Wegenetz verknüpft, mögliche weitere Marschlagerpunkte sind bereits ins Auge gefasst. Überall am untersuchten Weg Römerfunde, ganz nebenbei wird das frühe Mittelalter um eine weitere Ringwallanlage ärmer.
Der Weg Richtung Elbe ist klar erkennbar. Wenn Rainer Friebe nicht bald seine neue Arbeit veröffentlicht, wird ihn Klaus Grote noch überholen.
Nach einem Bericht in den “Westfälischen Neuesten Nachrichten” (Bielefeld) vom 31.08.1926 wurden durch Prof. Knok (Osnabrück) nordwestlich des Städtchens Iburg (dem heutigen Bad Iburg) Funde eines Massengrabs mit den Resten von 4-5000 Römern gemacht.
Diesem Fund scheint nichts mehr nachgefolgt zu sein. Über weitere Informationen wären wir sehr dankbar.
Das sogenannte Römerlager Kneblinghausen liegt rund 1 km südlich des Ortsteils Kneblinghausen der nordrhein-westfälischen Stadt Rüthen.
1901 wurde die Befestigungsanlage von A. Hartmann aus Rüthen entdeckt. 1901 – 1907 sowie 1926, 1934 und 1937 – 1939 fanden Ausgrabungen an den Wällen und im Innenbereich statt. Weiter »
Das Römerlager Anreppen (Stadt Delbrück, Kreis Paderborn) wurde 1968 von Anton Doms, Westfälisches Museum für Archäologie – Amt für Bodendenkmalpflege, Außenstelle Bielefeld entdeckt. Mit seinen Grabungen, die er von 1968-1982 durchführte, konnte der Verlauf der Umwehrung zu einem wesentlichen Teil und damit auch die Größe des Lagers bestimmt werden. Das Lager hat die Form eines unregelmäßigen, 23 ha großen Längsovals und liegt direkt am heutigen Südufer der Lippe. Erbaut ist es als ein sogenanntes Holz-Erde-Lager, ebenso wie die anderen, an der Lippe gelegenen Römerlager: Holsterhausen, Haltern, Beckinghausen, Oberaden. Die Befestigung bestand aus einer Holz-Erde-Mauer mit zwei vorgelagerten Spitzgräben. Das Innere des Lagers blieb zunächst von Anton Doms unerforscht. Weiter »